Eigentlich der fast perfekte Plan

Die europäische Kultur hat, wie jede andere auch, ihre eigenen Vorstellungen wie das Leben, um in die Gesellschaft passen zu können, auszusehen hat. Natürlich unterscheiden sich hier Familien, Erziehung und Individuen selbst auch innerhalb einer Kultur sehr, doch streben Menschen nun mal nach einem Idealbild, das gesellschaftlich allgemein akzeptiert wird.

Kindergarten, Vorschule, Grundschule, weiterführende Schule, Berufsausbildung, Arbeit mit Aufstiegsmöglichkeiten, nebenbei den perfekten Partner finden, 2 Kindern das Leben schenken, ein Haus bauen. So, und jetzt werd glücklich damit!

Man sagt, Eltern wollen das Beste für einen und deshalb wollen sie, dass wir in die Gesellschaft passen, die Kultur annehmen wie sie ist und bitte nicht immer wieder aus der Reihe tanzen. Es ist schwer einen guten Mittelweg zu finden zwischen den vorherbestimmten Plan erfüllen und es damit den Leuten recht machen, die „das Beste für dich wollen“ und sein Leben so zu gestalten, dass man aufrichtig glücklich und zufrieden alt werden kann. Meist bleibt uns nur, dem fast perfekten Plan der Gesellschaft unsere Persönlichkeit einzuhauchen und das Beste draus zu machen.

Problem: Wer kann mit 18 oder gar 16 Jahren glasklar sagen wer er ist und was ihn den Rest seines Lebens glücklich machen wird? Der „perfekte“ Weg zum Ziel ist doch meist den bestmöglichen Abschluss zu bekommen, nur einmal zu studieren oder sich ausbilden zu lassen und möglichst nicht aller 2 Jahre die Arbeitsstelle zu wechseln. Eigene Prioritäten werden zu oft als unnachvollziehbar oder falsch verhöhnt, nur weil sie dem Idealbild mancher nicht entsprechen. Trockener Job, bei dem man gutes Geld verdient vs. „Brotlose Kunst“, die dafür Spaß macht und erfüllt.

Es bleibt einem Jeden zu wünschen, dass er sich selbst findet und lernt sich in seinem Leben am besten zu inszinieren – auf ganz eigene Weise und so authentisch wie möglich. Am schönsten wäre es doch, wenn es gar keine verurteilende Reihe gäbe, aus der man tanzen könnte.

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